2013 - Internationale Städtepartnerschaften Apolda

Suchen
Direkt zum Seiteninhalt

Hauptmenü:

2013

Bürgerreisen > nach San Miniato > 2013


Bürgerreise nach San Miniato 2013

Herzlichkeit bei Bürgerbegegnung war Programm

Reisegruppe wünscht sich vom Apoldaer Stadtrat neue Städtepartnerschaft

Die Schlagzeilen in der „La Nazione“ in San Miniato belegen anschaulich, dass die Gruppe Apoldaer einen hervorragenden Eindruck hinterlassen hat.
Diese Bürgerreise verdiente wirklich ihren Namen. Obschon man nach vorn und nicht in die Vergangenheit schauen sollte: der Bürgerreise im vergangenen Jahr nach Seclin/Frankreich in die seit 50 Jahren bestehende Partnerstadt Apoldas fehlte das Thema „Bürgerreise“ und ließ genau diese Punkte offen, die in San Miniato realisiert wurden.
Dazu gehörte die große Herzlichkeit, mit der die Reiseteilnehmer empfangen wurden. Das Gefühl, Aufmerksamkeit genießen zu können, und willkommen zu sein in San Miniato, brach sofort das Gefühl, fremd zu sein und erst Kontakte schließen zu müssen. Das kann ein Reisebüro, wie das von Kristin aus Apolda, nicht als Programmpunkt festlegen, wohl aber initiieren und bereits in der Vorbereitung die Signale auf Grün zu stellen.
Und noch eine Besonderheit soll sogleich zu Beginn angesprochen werden: Es hinterließ einen wunderbaren Eindruck bei den Reiseteilnehmern, dass von den einzelnen Gastfamilien San Miniatos eine Einladung zum Abendessen ausgesprochen wurde.
Zur Klarstellung: Die Reise bezahlten die Teilnehmer selbst und wollten bewusst als Bürger der Stadt Apoldas einen persönlichen Beitrag zur möglichen Städtepartnerschaft leisten. Sie waren quasi die Wegbereiter für eine zukünftige Partnerschaft zwischen den Städten, die noch nicht im Stadtrat die erforderliche Zustimmung fand.
Im Gegensatz zu den Bürgern Seclins zeigten die Bürger der Stadt San Miniatos „richtiges“ Interesse an den Apoldaern und sehen auch mit Interesse einer Städtepartnerschaft entgegen. Was bisher noch nicht den Widerhall im Apoldaer Stadtrat fand, befürwortet die Reisegruppe mit einer Stimme; sie würden gern auch in einer bestimmten Form über ihre Eindrücke berichten.
Was soll eine Partnerschaft überhaupt bringen? Muss dass in Geld oder Fakten für die Statistik ausgedrückt werden? Ist es nicht der größte Gewinn, wenn sich Menschen aus unterschiedlichen Ländern, Kulturen, Sitten und Gebräuchen zusammenfinden und ein Stück des Lebens gemeinsam bestreiten?
Das Motto war natürlich auch schnell gefunden; die Toskana des Ostens trifft auf die Toskana des Südens! Gegenseitige Besuche sind letztlich die Bausteine, die eine herzliche Partnerschaft begründen. Darüber könnten die Pfiffelbacher gleich den Utenbachern berichten. Da ist die „Partnerschaft der Basis“ die Ebene, die niemand vertraglich fixieren muss. Partnerschaft ist Herzenssache.
Das o.g. Reisebüro sah die Arbeit nicht nur als ein Büro für Reisen zu Zielen in eine Region. Das ist überall buchbar. Hier ging es neben den Sehenswürdigkeiten um die künftige Zusammenarbeit, um nachhaltige Erlebnisse mit den Bürgern, die fast 1000 km entfernt ihrem Alltag nachgehen.
Allein, dass in San Miniato Mitglieder des Rates und Personen wie Beate Snock und Omero Saglem mitwirkten, zeigt, was Bürgerreise sein kann.
Herzlichen Dank.
Es war keineswegs die letzte Bürgerreise. Schon jetzt wird an einer weiteren Reise nach Schweden in die Partnerstadt Marks Kommun im Ende Juni/Juli 2014 „gebastelt“. Im Gepäck wird auf alle Fälle ein großes Foto von der Unterzeichnung der Partnerschaft vor 20 Jahren sein. Die nämlich wird im kommenden Jahr gebührend gefeiert.

 
 
Zurück zum Seiteninhalt | Zurück zum Hauptmenü